Einsatzberichte 2013



33/13 VU-PKL Raven Richtung Putensen

Ein grauenhafter Anblick bot sich am Freitagmorgen Feuerwehrleuten aus Putensen und Salzhausen. Kurz nach halb sechs waren sie von der Leitstelle in Winsen zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person alarmiert worden. Vor dem Putensener Ortseingang aus Richtung Raven war ein Pkw Renault Twingo aus bisher ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn abgekommen und gegen eine Birke geprallt. Das Fahrzeugwrack schleuderte anschließend noch fünfzig Meter durch den Grünbereich und blieb völlig zerstört auf dem Dach liegen. Abgerissene Teile des Fahrzeugs, Holzsplitter und aufgewühlte Erde bildeten ein wahres Trümmerfeld auf der Kreisstraße. Der 20-jährige Fahrer aus Westergellersen wurde aus seinem Fahrzeug geschleudert; die Besatzung eines Rettungswagens und der Notarzt konnten nur noch den Tod feststellen.
Da anfangs nicht klar war, ob das Unfallopfer allein im Fahrzeug gesessen hatte, durchkämmten die Einsatzkräfte ein nahe gelegenes Getreidefeld. Hierbei kam auch die Wärmebildkamera der FF Salzhausen zum Einsatz.
Die Ermittlungen zur Unfallursache hat die Polizei Salzhausen übernommen.
Bericht: GPW SG Salzhausen Mathias Wille
Bild: GPW SG Salzhausen Mathias Wille





30/13 Brennt Raifeisenmarkt in Amelinghausen

Die Feuerwehr Amelinghausen wurde um 0.38 Uhr alarmiert. Schon auf der Anfahrt sahen die Feuerwehrleute das ganze Ausmaß des Schadenfeuers. Die Halle des Haus- und Gartenmarktes der RWG in Holzbauweise brennt in voller Ausdehnung. Der Löschzug Oldendorf, Wetzen und Drögennindorf wurde sofort nachalarmiert. Erschwert kam für die Feuerwehrangehörigen hinzu, dass sie erst am Nachmittag nach einem 16 Stundeneinsatz vom Elbehochwasser kamen.
Zwei Löschzüge der Samtgemeindefeuerwehr waren zu der Zeit noch im Einsatz an der Elbe.
Einsatzleiter Henning Brockhöft entschied sich für den Atemschutzeinsatz die Feuerwehr Salzhausen aus dem benachbarten Landkreis Harburg nach zu alarmieren, da eine Gefahr durch Rauchgase, ausgehend durch die brennenden Pflanzenschutz- und Düngemittel bestand. Es wurde sofort eine Rundfunkdurchsage veranlasst, und dadurch die Bewohner von Amelinghausen aufgefordert, wegen der zu befürchtenden Brandgase, Fenster und Türen geschlossen zu halten.
Zur Brandbekämpfung wurden zwei Brandabschnitte gebildet, um das Schadenfeuer von beiden Seiten aus zu bekämpfen.
Die Feuerwehren waren mit allen verfügbaren Fahrzeugen im Einsatz, insgesamt 15 Feuerwehrfahrzeuge und über 100 Feuerwehrleuten an der Einsatzstelle. Mit ausgerückt die Polizei und ein Rettungswagen der ASB Bereitschaft Lüneburg.

Die Lagerhalle konnte von der Feuerwehr nicht gehalten werden und brannte bis auf die Grundmauern nieder. Zum Haus- und Gartenmarkt befand sich eine Brandmauer, die von der Feuerwehr gehalten wurde, so dass das Feuer nicht dorthin übergriff. Einsatzleiter Brockhöft: „Sehr gute Dienste leistete die erst vor kurzem angeschaffte Drehleiter, so konnten wir das Schadenfeuer von oben aus bekämpfen“. Eingesetzt wurde von der Feuerwehr 42 Feuerwehrleute unter Atemschutzgeräten, 7 B- und 9 C-Strahlrohre, 2 Hohlstrahlrohe und 2 Hydroschilder. Die Brandstelle wurde zusätzlich mit Mittelschaum abgelöscht.
Die Polizei hat zur Ermittlung der Brandursache die Einsatzstelle beschlagnahmt.
Bericht: Rainer Schütze, GPW Amelinghausen
Bild: Rainer Schütze, GPW Amelinghausen



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